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Analsex-Stellungen: Die besten Positionen für Einsteiger und Fortgeschrittene

Veröffentlicht vonMia Laurent

Stellungslisten zum Analsex gibt es viele. Meist sind sie nach Beliebtheit sortiert. Dieser Artikel sortiert nach einer anderen Frage: Wer steuert Tempo und Tiefe? Für Einsteiger ist das die wichtigere Frage. Die Definition steht unter Analverkehr im Glossar.

 

 

Welche Analsex-Stellung ist die beste?

Die, in der die empfangende Person das Tempo steuert. Alles andere ist zweitrangig.

 

Der Grund liegt im Körper. Der Anus hat zwei Schliessmuskeln. Den äusseren kannst du bewusst lockern. Der innere arbeitet unwillkürlich und leistet laut DocCheck Flexikon zum Kontinenzorgan rund 70 Prozent der Verschlusskraft. Diesen Muskel öffnest du nicht per Entscheidung. Er gibt nach, wenn er Zeit bekommt. Kommt zu schnell zu viel, spannt sich der Körper reflexartig an.

 

Wer das Tempo selbst bestimmt, spürt diesen Moment und wartet. Wer es nicht bestimmt, muss darauf hoffen, dass die andere Person ihn bemerkt. Das klappt manchmal. Beim ersten Mal oft nicht.

 

Neben dem Tempo zählt die Tiefe. Manche Stellungen begrenzen sie von selbst, weil Becken und Gesäss im Weg sind. Andere lassen alles zu. Deshalb steht unten bei jeder Stellung beides: wer das Tempo steuert und was die Tiefe begrenzt.

 

Für die gebende Person heisst das vor allem: warten. Erst eindringen, wenn die empfangende Person es signalisiert. Am Anfang kaum bewegen. Und nicht bei jeder Bewegung ganz herausziehen. Jedes neue Eindringen verlangt vom Schliessmuskel wieder dasselbe wie beim ersten Mal.

 

 

Vor der Stellung kommt die Vorbereitung

Keine Stellung gleicht eine fehlende Vorbereitung aus. Die Grundlagen in Kürze:

 

  • entspannt und ohne Zeitdruck beginnen
  • viel Gleitmittel verwenden
  • mit einem Finger oder kleinen Toy anfangen
  • von Anfang an ein Kondom benutzen

 

Gleitmittel ist beim Analsex keine Option. Der Anus wird nicht von selbst feucht. Der Pegging-Artikel erklärt anale Grundlagen und Vorbereitung ausführlich. Sie gelten für jede Form von Analsex, egal womit penetriert wird.

 

 

Die Stellungen, sortiert nach Kontrolle

Oben in der Liste liegt die Kontrolle bei der empfangenden Person. Mit jeder Stellung wandert sie ein Stück weiter zur gebenden Person.

 

1. Reiterin oder Reiter oben

Die gebende Person liegt auf dem Rücken. Die empfangende Person kniet oder hockt darüber und senkt sich selbst ab. Sie entscheidet, wann es weitergeht und wie weit. Die gebende Person bleibt ruhig liegen, mehr ist ihre Aufgabe hier nicht. Hocken geht schnell in die Oberschenkel, kniend hält man länger durch. Fürs erste Mal ist das die Stellung, mit der man anfangen sollte.

 

Tempo steuert: die empfangende Person. Tiefe begrenzt durch: die empfangende Person.

 

2. Löffelchen

Beide liegen auf der Seite, die gebende Person hinten. Becken und Oberschenkel der empfangenden Person begrenzen die Tiefe von selbst. Das Tempo liegt zwar bei der gebenden Person. Die empfangende Person kann aber mit dem Becken nach vorne ausweichen und über das obere Bein den Winkel verändern. Dazu kommt viel Körperkontakt bei wenig Kraftaufwand. Gut für Einsteiger und für lange, langsame Treffen.

 

Tempo steuert: die gebende Person. Tiefe begrenzt durch: die Stellung selbst.

 

3. Missionar mit Kissen

Die empfangende Person liegt auf dem Rücken, ein Kissen unter dem Becken, die Knie angezogen. Das Kissen kippt das Becken nach oben. Der Enddarm verläuft nicht gerade. Mit gekipptem Becken wird der Winkel leichter. Tempo und Tiefe liegen bei der gebenden Person. Dafür seht ihr euch an. Ein Blick oder eine Hand an der Hüfte reicht, um zu bremsen. Passt für alle, die erste Erfahrungen haben und beim Sex viel reden.

 

Tempo steuert: die gebende Person. Tiefe begrenzt durch: Absprache und Blickkontakt.

 

4. Bauchlage

Die empfangende Person liegt flach auf dem Bauch, oft mit einem flachen Kissen unter dem Becken. Die gebende Person liegt darüber. Gesäss und Oberschenkel begrenzen die Tiefe. Das lässt die Stellung auf den ersten Blick einsteigertauglich wirken. Das Problem liegt woanders: Die empfangende Person kann kaum ausweichen. Sie liegt unten und trägt einen Teil des Gewichts. Wer beim ersten Mal merkt, dass es zu schnell geht, braucht einen Ausweg. Hier bleibt nur das Wort. Deshalb ist die Bauchlage ein zweiter Schritt, kein erster.

 

Tempo steuert: die gebende Person. Tiefe begrenzt durch: die Stellung selbst.

 

5. Doggy und stehend vorgebeugt

Die empfangende Person kniet und stützt sich auf Hände oder Unterarme. Die gebende Person kniet dahinter. Das ist der Klassiker aus Pornos und die Stellung mit der grössten Eindringtiefe. Tempo und Tiefe liegen komplett bei der gebenden Person. Die empfangende Person sieht nicht, was als Nächstes kommt. Stehend vorgebeugt funktioniert nach demselben Prinzip, braucht aber passende Körpergrössen oder eine Stufe. Beides ist etwas für Leute, die ihre Grenzen kennen und ein Stoppsignal vereinbart haben.

 

Tempo steuert: die gebende Person. Tiefe begrenzt durch: nur die Absprache.

 

Ein Wort zum Wechsel zwischen Stellungen. Jeder Wechsel ist ein kleiner Neuanfang, weil sich der Winkel ändert und oft auch die Tiefe. Wer von der Reiterin ins Doggy wechselt, beginnt dort wieder langsam. Und wer merkt, dass eine Stellung nicht passt, geht in der Liste eine Stufe zurück. Dafür ist die Reihenfolge da.

 

 

Alle Stellungen im Überblick

Die Tabelle zeigt auf einen Blick, wer was steuert.

 

StellungTempo steuertTiefe begrenzt durchGeeignet für
Reiterin oder Reiter obenempfangende Personempfangende Persondas erste Mal
Löffelchengebende Persondie Stellung selbstEinsteiger
Missionar mit Kissengebende PersonAbsprache und Blickkontaktnach ersten Erfahrungen
Bauchlagegebende Persondie Stellung selbstnach ersten Erfahrungen
Doggy und stehend vorgebeugtgebende Personnur die AbspracheFortgeschrittene

 

 

Sicherheit: Kondom und Gleitmittel

Das Kondom ist Pflicht. Ohne Ausnahme.

 

Ungeschützter Analsex hat laut der Aids-Hilfe Schweiz das grösste HIV-Risiko, auch ohne Samenerguss. Die Analschleimhaut ist dünn und wird beim Analsex oft verletzt. Kleine Verletzungen spürt man nicht immer. Deshalb bleibt das Kondom auch dann Pflicht, wenn sich alles gut anfühlt.

 

Beim Material gelten klare Regeln:

 

  • ein neues Kondom für jeden Kontakt
  • keine extradünnen, genoppten oder gerippten Kondome
  • nie zwei Kondome übereinander
  • Gleitmittel nur auf Wasser- oder Silikonbasis

 

Zwei Kondome schützen nicht besser. Durch die Reibung reissen sie leichter. Ölige Gleitmittel und Vaseline greifen das Latex an, auch ohne sichtbare Schäden. Nach einer Kondompanne gilt: sofort beraten lassen. Was sonst zu den Safer-Sex-Standards bei Escort-Treffen gehört, steht in einem eigenen Artikel.

 

 

Analsex mit einer erfahrenen Escort

Erfahrung auf einer Seite nimmt viel Druck heraus.

 

Eine Escort, die Analsex anbietet, kennt ihren Körper. Sie weiss, welche Stellung ihr die Kontrolle gibt und wie viel Zeit sie braucht. Die typischen Tempo-Fehler vom ersten Mal fängt sie ab, bevor sie wehtun. Du musst nicht alles wissen. Du musst dich an die Absprachen halten.

 

Analsex ist nie automatisch Teil eines Treffens. Ob eine Escort ihn anbietet, steht in ihrem Profil. Auf Gingr findest du Escorts, die Analsex anbieten, dort geht es auch um Vorbereitung und Hygiene.

 

Die Absprache kommt vor dem Treffen. Kläre, ob Analsex dazugehört, und vereinbare mit ihr ein Stoppsignal. Will sie mit der Reiterin beginnen, ist das kein Misstrauen. Es ist die Stellung, in der sie das Tempo hält. Ein Stopp gilt sofort und ohne Diskussion. Einvernehmen gilt für das ganze Treffen, der Anfang reicht nicht. Der Artikel darüber, wie du Wünsche respektvoll ansprichst, hilft beim ersten Satz.

 

Das Prinzip hängt an der Rolle, nicht am Geschlecht. Bucht ein Kunde eine Escort für aktiven Analsex oder Pegging, ist er die empfangende Person. Dann hält die Escort still, und er bestimmt das Tempo. Die Tabelle oben gilt genauso, nur mit vertauschten Rollen.

 

 

Häufige Fragen

 

Welche Stellung ist fürs erste Mal am besten?

Reiterin oder Reiter oben. Dort steuert die empfangende Person Tempo und Tiefe selbst. Wer sich damit nicht wohlfühlt, nimmt das Löffelchen. Dort begrenzt die Stellung die Tiefe.

 

Tut Analsex weh?

Er sollte nicht wehtun. Druck und ein Dehngefühl am Anfang sind normal. Schmerz ist ein Stoppsignal, Durchhalten macht es schlimmer. Meist steckt zu wenig Gleitmittel oder zu viel Tempo dahinter. Wie die Vorbereitung aussieht, zeigen die Grundlagen im Pegging-Artikel. Bleiben Schmerzen oder Blutungen, gehört das ärztlich abgeklärt.

 

Warum ist Doggy für Einsteiger schwierig?

Weil die Kontrolle auf der falschen Seite liegt. Tempo und Tiefe bestimmt die gebende Person. Die empfangende Person sieht nicht, was kommt. Beim ersten Mal braucht es das Gegenteil. Pornos zeigen Doggy als Standard. Für den Anfang ist es die schwierigste Stellung in dieser Liste.

 

Ab wann ist man beim Analsex fortgeschritten?

Wenn das Eindringen ohne Schmerz klappt und das Stoppsignal funktioniert. Das hat nichts mit der Anzahl Male zu tun. Wer in der Reiterin und im Löffelchen entspannt bleibt, kann Missionar und Bauchlage ausprobieren. Doggy kommt zuletzt.

 

Was ist bei der Hygiene wichtig?

Toilette und Dusche vorher reichen meist. Wichtiger ist der Wechsel. Von anal zu vaginal oder oral geht es nur mit neuem Kondom. Sonst gelangen Darmbakterien dorthin, wo sie Infektionen auslösen.

 

 

Zusammengefasst

  • Die beste Stellung ist die, in der die empfangende Person das Tempo steuert.
  • Fürs erste Mal passen Reiterin oder Löffelchen.
  • Doggy und Bauchlage kommen später.
  • Kondom und Gleitmittel gehören immer dazu.


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